Die Humanistische Union (HU) ist die größte und älteste Bürgerrechtsorganisation Deutschlands. Der
HU-Ortsverband Marburg ist ihre Regionalgliederung für Nord- und Mittelhessen.
Übersicht der Rubrik HU Mittelhessen
Mit einem erschütternden Bericht über Armut in Marburg endete am Freitag (10. Mai) die Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte. Preisträgerin Hilde Rektorschek hatte den langjährigen Marburger Theaterintendanten Ekkehard Dennewitz gebetn, ihren Text über beschämende Erfahrungen bei der Marburger Tafel zu verlesen.
Im Namen der Humanistischen Union (HU) begrüßte Franz-Josef Hanke am Freitag (10. Mai) im Historischen Saal des Marburger Rathauses die Teilnehmer an der Feierstunde zur Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte. Seine Rede nimmt Bezug auf die Preisträgerin Hilde Rektorschek wie auch die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in 22 deutschen Städten.
Die Humanistische Union ist eine Bürgerrechtsorganisation. Sie sorgt sich um die Freiheit der Menschen. Dafür arbeiten die meisten Mitglieder der HU gern freiwillig.
46 Anwältinnen und Anwälte stehen seit Juni 2012 in der Türkei vor Gericht. Weil sie angebliche "Terroisten" verteidigt haben, bezichtigen Staatsanwälte sie selbst nun der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Die "Strafrechtliche Verfolgung von Rechtsanwälten in der Türkei" stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Freitag (22. Februar) im Käte-Dinnebier-Saal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Der Einladung der Humanistischen Union Marburg (HU) und der Kampagne "Demokratie hinter Gittern" waren gut 20 Interessierte gefolgt.
Öffentlich über Gott zu reden, ist in den meisten Ländern durchaus üblich. Die Existenz Gottes aber zu bestreiten, ist nach Beobachtungen von Peter Henkel dagegen mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt. Sein neuestes Buch "Irrrtum unser - oder wie Glaube verstockt macht" stellte der Stuttgarter Religionskritiker am Donnerstag (14. Februar) im vollbesetzten Käte-Dinnebier-Saal des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Marburg vor.
"Zivile Konfliktbearbeitung aus bürgerrechtlicher Sicht“ war Thema eines Vortrags von Werner Koep-Kerstin am Mittwoch (14. November). Der Bundesvorsitzende der Humanistischen Union (HU) war von der HU Marburg und dem Arbeitskreis Marburger WissenschaftlerInnen für Frieden und Abrüstungsforschung (AMW) eingeladen worden. Dessen Vorsitzender PD Dr. Johannes M. Becker agierte als Moderator.
Unter dem Titel "Who watches the Watchmen?" hat der Antifaschistische Ratschlag Marburg am Donnerstag (23. August) auf dem Marburger Marktplatz eine Kundgebung gegen das Jahresteuergesetz 2013 durchgeführt. Rechtsanwalt Tronje Döhmer hat dort als 2. Vorsitzender der Humanistischen Union Marburg auf die undemokratische Ausrichtung dieses Gesetzes hingewiesen. Dem Verfassungsschutz räumt es die Entscheidung darüber ein, welche Vereine und Organisationen als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt werden. In seiner Rede hat Döhme die Rolle der Verfassungsschutzbehörden kritisch beleuchtet.
"Das Menschenrecht auf Nahrung" war am Mittwoch (16. Mai) Thema eines Vortrags von Ute Hausmann im Marburger Weltladen. Die Geschäftsführerin der deutschen Sektion des FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerks (FIAN) stellte die Arbeit ihrer internationalen Organisation dort im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Ernährungssouveränität" vor. Vor allem begründete sie die Bedeutung der Verankerung einer ausreichenden Ernährung als Menschenrecht.
Die Feierstunde zur Verleihung des Marburger Leuchtfeuers 2012 an Dr. Bernhard Conrads hat Franz-Josef Hanke am Donnerstag (3. Mai) im Historischen Saal des Marburger Rathauses mit einem Grußwort der Humanistischen Union Marburg eröffnet.
Mit einer guten Viertelstunde Verspätung fährt der "Mittelhessen-Express" ein. Ziel unserer Bahnfahrt ist Lollar. Dort soll am Samstag (14. April) eine Demonstration unter dem Titel "Das Problem heißt Rassismus - antifaschistisch denken, handeln, leben" stattfinden.