Der Arbeitskreis Frieden des HU-Ortsverbands Marburg wurde im Oktober 1981 gegründet. Seitdem hat er sich an zahlreichen Aktionen für das Recht aller Menschen auf ein Leben in Frieden und Selbstbestimmung beteiligt. 1998 hat der die
Marburger Friedensinitiative "Nein zum Krieg!" mitgegründet.
Übersicht der Rubrik Frieden
Als "Raubtier-Kapitalismus" bezeichnen viele Kritiker das derzeit vorherrschende Wirtschaftssystem. Diese Bezeichnung ist jedoch falsch: Ein Raubtier frisst nur, solange es Hunger hat.
Eine kabarettistische Reise nach Polen unternahm Steffen Möller am Montag (31. Mai) in der vollbesetzten Waggonhalle. Auf witzige und zugleich doch lehrreiche Weise brachte der gebürtige Wuppertaler dem Publikum an diesem Abend Deutschlands östliches Nachbarland näher.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Nach dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch ist jetzt auch Bundespräsident Horst Köhler zurückgetreten. Seine Ämter hat das Staatsoberhaupt am Montag (31. Mai) bereits auf den Bundesratspräsidenten Jens Börnsen übertragen.
"Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!" Das schworen sich die Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zum Jahrestag des Kriegsendes am 5. Mai muss man sich allerdings fragen, ob diese Lehre aus dem Faschismus heute überhaupt noch etwas gilt.
Vier deutsche Soldaten sind am Donnerstag (15. April) in Afghanistan bei einem Feuergefecht umgekommen. Damit haben innerhalb von 14 Tagen sieben Soldaten der Bundeswehr ihren Einsatz am Hindukusch mit dem Leben bezahlt. Ist dieser Krieg solche Opfer wirklich wert?
Mit einem Trauergottesdienst verabschiedete sich die Deutsche Bundeswehr am Freitag (9. April) von drei toten Soldaten. In gewisser Weise kann man die Trauerbekundungen der Kanzlerin und des Kriegsministers als zynisch oder heuchlerisch betrachten. Schließlich sind Angela Merkel und Karl-Theodor zu Guttenberg maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert sind.
Seit 2005 existiert im Landkreis Marburg-Biedenkopf das KreisJobCenter (KJC). Trotz massiver Proteste wurde das Optionsmodell am Mittwoch (7. April) in einer kleinen Feierstunde vom Kreisausschuss für seine vergangenen Leistungen gewürdigt.
"Juckende Füße" nannte Hans-Christof Graf von Sponeck als Grund für seine Bewerbung bei den Vereinten Nationen (UNO). Nach 32 Jahren in Diensten der internationalen Organisation ist der deutsche Diplomat im Jahr 2000 aus Protest gegen die verheerende Wirkung der UN-Sanktionen gegen den Irak zurückgetreten. In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste wie auch seines geradlinigen Engagements für die Menschenrechte hat ihm der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie der Philipps-Universität am Donnerstag (25. März) die Würde eines Doktors ehrenhalber verliehen.
"Gewissen ist ein Luxus", sagt der Revolutionär Stepan Fjodorow. Seine Auseinandersetzung mit Grenzen und Gründen revolutionärer Gewalt steht im Mittelpunkt des Bühnenstücks "Die Gerechten" von Albert Camus. In einer eindringlichen Inszenierung des Intendanten Ekkehard Dennewitz feierte das Drama am Samstag (6. Februar) Premiere im Theater am Schwanhof (TaSch 2). Hauptdarsteller waren dabei vier Jugendliche.
Warum lümmeln eigentlich unsere Politiker auf der Afghanistan-Konferenz rum, ohne uns zu sagen, warum sie sich dort wirklich aufhalten? Warum sollen nun Taliban-Kämpfer bestochen werden, die Waffe niederzulegen, nachdem man sie jahrelang militärisch bekämpft hat?