Mitglieder und Freunde des HU-Ortsverbands Marburg veröffentlichen hier Kommentare zu aktuellen politischen Themen oder Hintergrund-Texte zu bürgerrechtlichen Fragestellungen. Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben dabei aber ausschließlich die Meinung des jeweiligen Verfassers wider. Sie können sich sogar im Gegensatz zu Positionen der Humanistischen Union (HU) oder des HU-Ortsverbands Marburg befinden.
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Übersicht der Rubrik Debatte

08.03.2010

Wir waren es nicht!


Die Verfehlungen einiger Mitarbeiter der Baufirma Bilfinger-Berger sind nicht ursächlich für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Diese Auffassung hat Herbert Bodner allen Ernstes geäußert. Als Vorstandsvorsitzender der ins Gerede gekommenen Baufirma konnte er wohl auch kaum etwas Anderes sagen.

25.02.2010

Kirche wollte Kritische Meinungsäußerungen mundtot machen


Nicht nur Erzbischof Robert Zollitsch, sondern auch sein Regensburger Amtskollege Gerhard Ludwig Müller suchen den Splitter im Auge eines Anderen, anstatt den Balken im eigenen Auge einmal selbstkritisch anzupacken. Die Marburger Brights hatten aus verschiedenen Quellen Aussagen über einen Fall von Kindesmissbrauch zitiert, bei dem die Diözese Regensburg ihrer Ansicht nach keine glückliche Figur gemacht hatte.

23.02.2010

Ratzinger muß für "irische Verhältnisse" geradestehen


Jeder Behördenleiter, Politiker und Träger öffentlicher Verantwortung muß geradestehen für das, was in seinem Hause passiert. Und wenn die Vergehen der eigenen Organisation so schwer wiegen wie im sich ausweitenden Skandal um den Mißbrauch Schutzbefohlener in kirchlich geführten Einrichtungen, kann es keine Alternative zum Rücktritt Benedikts XVI. geben.

17.02.2010

Päpstlicher als der Papst


Die "Fleischeslust" ihrer Kollegen bringt die katholischen Geistlichen in jüngster Zeit immer öfter in Schwulitäten. Ihren Nimbus als "Gottesmänner" haben manche Priester rücksichtslos missbraucht, um auch perverse Triebe auszuleben. Der Vatikan und die deutschen Bischöfe schweigen zu den Missbrauchs-Vorwürfen, die von immer mehr Schülern des katholischen Jesuiten-Ordens erhoben werden.

13.02.2010

Westerwelle kann sein Verhalten nicht variieren


Kann Guido Westerwelle sich selbst helfen? Kann der Vorsitzende der "Liberalen" sein Verhalten so variieren, dass die Spezies F.D.P. nicht ausstirbt? Unter evolutiven Gesichtspunkten könnte die größte Finanzkrise seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sehr wohl den Freien Demokraten so zusetzen, dass sie weiter Stimmen bei den Umfragen verlieren.

10.02.2010

Enttäuschendes Hartz-IV-Urteil des BVerfG


Große Erwartungen werden meistens enttäuscht. Das Bundesverfassungsgericht indes hat es mit seinem am Dienstag (9. Februar) verkündeten Hartz4-Urteil geschafft, selbst bescheidene Hoffnungen auf ernsthafte Korrekturen der Hartz-IV-Regelsätze zu unterbieten.

08.02.2010

Kinder künftig besser vor klerikalem Zugriff schützen!


"Kinder künftig besser vor Missbrauch schützen und die Täter kräftig zahlen lassen", Könnte die Devise lauten, wenn man den sich ausweitenden Mißbrauchs-Skandal um das von Jesuiten geführte Canisius-Kolleg in Berlin verfolgt. Es ist schon erstaunlich, wie leichtfertig gutverdienende Eltern ihre Kinder der religiösen Indoktrination einer kirchlichen Privatschule aussetzen.

06.02.2010

Outgesourct und abgedrängt


"Jeden Tag eine gute Tat", lautet die Lebensmaxime der Pfadfinder. Einen neuen Weg zu finden, war allem Anschein nach auch das Leitmotiv der Regierenden in Berlin. Ihnen hat das altbewährte Pfadfinder-Motto dabei offenbar dazu verholfen, die elementare Verpflichtung des Staats zur Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums seiner Bürger an wohlmeinende Mitmenschen abzuschieben.

05.02.2010

Die deutsche Regierungs-Steuersünder-Befindlichkeit


Versucht die Bundesregierung durch die populistische Jagd auf Steuersünder, bei der nahenden NRW-Wahl zu punkten? Das kann man sich fragen, wenn man sieht, mit welcher Verve die Bundesregierung sich zum Hehler gestohlener Materialien macht.

02.02.2010

Stichworte zu Sozialen Grundrechten


Bei der Tagung "Wenn die Würde gewürdigt würde – Kurskorrektur hin zu Sozialen Grundrechten" am Samstag (30. Januar) hat die Humanistische Union (HU) eine Pinwand aufgestellt, auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Gedanken und Forderungen zum Thema in Stichworten eintragen konnten. Das Ergebnis hat das Tagungsbüro so genau wie möglich abgeschrieben, ohne die Einträge zu verändern, zu erklären oder zu berichtigen. Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Anstöße der Tagungsteilnehmer damit den Lesenden im Internet ungefiltert übermittelt werden.



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